Bergfinken sind in Deutschland typische Wintergäste und Durchzügler.

Ihre Brutgebiete liegen in lichten Birken- und Nadelwäldern Skandinaviens und Nordosteuropas. Im Herbst beginnen sie als Kurz- und Mittelstreckenzieher mit dem Zug in ihre Winterquartiere, in denen sie bis ins Frühjahr verweilen.

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In Größe und Form ist der Bergfink unserem heimischen Buchfink ähnlich.

Jedoch hat der Bergfink eine (1) deutlich orange gefärbte Brust und Schulterpartie. (2) Der Bauch ist zudem weiß, wie auch der Bürzel. (3) Markant sind die dunklen Flecken an den Flanken

Das Weibchen ist unauffälliger mit braunem und grauem Kopf. Der (4) Kopf des Männchens ist im Schlichtkleid rostbraun und schwarz gescheckt, im Prachtkleid blauschwarz.

Bergfinken mischen sich im Winter häufig unter unsere heimischen Finken. Antreffen kann man sie dann bevorzugt auf Äckern und in Gärten. Futterstellen werden gerne angenommen. Als Nahrung fressen sie im Winter Bucheckern, Nüsse, Sämereien und Getreide, im Sommer überwiegend Insekten und Larven.

In Süddeutschland kann man in bucheckernreichen Jahren das Phänomen riesiger millionenstarker Bergfinkenschwärme beobachten.

Meine Bilder der Bergfinken entstanden alle Anfang Dezember 2024 an einer Vogelfütterung in Horb-Talheim.

Wie in obigem Video zu sehen, war auch ein Buchfink-Weibchen zusammen mit den Bergfinken an der Futterstelle. Als einer der Bergfinken auf den Boden flog und zwischen dem von hinten durch die Sonne angeleuchteten trockenen Laub nach herunter gefallenen Körnern suchte, entstand das Kalender-Bild.

Wachsam blickte der Vogel während seiner Suche nach Futter immer wieder auf. Die Farhstimmung der Umgebung fügte sich sehr gut zu den orangen Partien des Berfinks, Der im Bild gegebene unscharfe Vorder- und Hintergrund läßt das Tier klar hervortreten und bildet zugleich eine mystische Szene, die Fragen nach das Wo und Was eröffnet.

Textnachweis:
Artsteckbrief „Bergfink“, in: Südbeck et al., Methodenstandards zur Erfassung der Brutvögel Deutschlands, Münster 2025, S. 626 f.

Vogelporträt „Bergfink“ auf der Homepage des NABU (https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/portraets/bergfink/)