Der Hauhechel-Bläuling ist die bundesweit am weitesten verbreitete Bläulingsart.

Blumenwiesen und blütenreiche Hänge sind seine Habitate. Von Anfang Mai bis Ende Juli kann man den Falter auf Hornklee – siehe meine Bilder -, verschiedenen Kleearten, Hauhecheln und verwandten Pflanzen finden. Seinen Raupen dienen diese Gewächse auch als Fraßpflanzen.

Verwechseln kann man den Hauhechel-Bläuling leicht mit dem Esparsetten-Bläuling, dem Himmelblauen Bläuling und dem Vogelwicken-Bläuling. Unterscheidungsmerkmale sind:

(1) reinweißer (ungescheckter) Flügelsaum
(2) weißer Wisch auf der Hinterflügelunterseite
(3) Wurzelflecken auf der Vorderflügelunterseite

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Während die Männchen eine hellviolettblaue Oberseite mit sehr fein schwarzer Umrandung aufweisen, sind die Weibchen – siehe mein Bild – oberseitig dunkelbraun.

Nach Anlage 1 zur Bundesartenschutzverordnung (2005) gilt der Hauhechel-Bläuling als besonders geschützt, in der Roten-Liste-Einstufung (2011) als nicht gefährdet.

Quellen:
Josef Settele u.a., Schmetterlinge. Die Tagfalter Deutschlands, 3. aktualisierte Auflage, Stuttgart 2015.
John Still, Schmetterlinge und Raupen Europas, Orbis Neue Naturführer, München 2003.